Vorschlag für Smart Contracts in öffentlichen Bauaufträgen

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1 Woche 2 Tage her #65 von dilb
Hallo, ich spreche für ein "forschendes" Handwerksunternehmen, das deutschlandweit Fassadenbau in öffentlichen Aufträgen ausführt. In den vergangenen Jahren haben wir alle handwerklichen Prozesse digitalisiert und sind in der Lage, die Bauaufträge anhand täglicher Analysen aus der Ferne zu betreuen. Durch den Prototyp eines Ereignismanagement erfassen wir jede erdenkliche Situation auf der Baustelle in digitaler Form, zum Beispiel eine Abweichung zum Soll und kommunzieren den Sachverhalt mit weit vernetzten Kriterien.

Wir sind der Meinung, die vielfältigen Probleme der Terminverschiebung und Kostenexplosion in öffentlichen Bauaufträgen können zu einem großen Teil mit einer innovativen Form der Kommunikation erheblich eingedämmt werden. Aus unserer Erfahrung liegt das Wissen zur Problemvermeidung bzw. Lösungsfindung auf der Baustelle bei den Vorarbeitern der Gewerke. Würden den Handwerksfirmen in einer vernetzten Methodik in Bauwerk-zentrierter Kommunikation eine disziplinübergreifende Kooperation ermöglicht werden, könnte das für jeden Teilnehmer erstaunlichen Mehrwert erzeugen.

Die Prozessdigitalisierung hält ungeahnte Möglichkeiten parat, wenn erst einmal die Prozesse abgebildet sind, mit denen die Menschen täglich zu tun haben. Ich würde gern mit unserem Beispiel des c³-systems Konzepts (construction chip contracting) eine Idee für ein neues Bauwirtschaftssystem vorstellen, in dem Bottom-Up die Kommunen mit den Handwerksfirmen eine innovative Form der firmen- und institutionenübergreifenden Kooperation bewerkstelligen.

Gibt es dafür im Kontext Smart City Interesse?

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